//Kindern Halt geben, die in Gefahr sind ihren Halt zu verlieren

Kindern Halt geben, die in Gefahr sind ihren Halt zu verlieren

Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen, ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Stiftungsarbeit.

Bei unserer  Suche nach einer Einrichtung, die dem Anliegen unserer Stiftung entspricht, haben wir die SHBB (Soziale Hilfen in Berlin Brandenburg) gefunden.

Die SHBB ist „…ein gemeinnütziger wirtschaftlich handelnder freier Träger der Kinder-, Jugend-, Familien- und Sozialhilfe mit einem vielfältig ausdifferenzierten Angebot“. Bei der SHBB gilt der Leitsatz: „Unser Handeln ist getragen von einem humanistischen ganzheitlichen Menschenbild. Wir sind frei von ethnischen, kulturellen, religiösen und sozialen Vorurteilen.“

Unter der Leitung der Geschäftsführerin Frau von Willisen erfüllt die Einrichtung an unterschiedlichen Standorten vielfältige Aufgaben bei der Betreuung von Familien in Krisensituationen, von  der Beratung bis hin zu Wohngruppen für Kinder, die nicht in den Familien bleiben können.

Das Kennenlernen fand auf der Weihnachtsfeier des SHBB auf dem Krongut Bornstedt in Potsdam statt. Auf dieser Feier, finanziert von Spendern der Einrichtung, erhielten wir einen ersten Eindruck von den Menschen, die sich für die SHBB engagieren, von denen, die dort beschäftigt sind und auch von den ca. 170 Kindern, um die sich die Einrichtung kümmert. Für Frau Lohmann und uns alle war hier bereits klar, dass auch wir helfen müssen und helfen können. Weihnachten gibt es natürlich überall auf der Welt glückliche Kinderaugen, aber eben nicht bei jedem Kind, wie man es sich wünschen würde. An diesem Tag haben die Mitarbeiter der SHBB und viele Spender dazu beigetragen, dass auch diese Kinder ausgelassen feiern und wir alle in glückliche Kinderaugen schauen konnten.

Wir wollten die Arbeit der SHBB noch näher kennenlernen und verabredeten uns mit Frau von Willisen in einer Wohngruppe, in der Kinder betreut werden, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Familien leben können. Ein Ehepaar, beide Pädagogen, betreut hier neben den beiden eigenen Kindern, 6 weitere Kinder im Grundschulalter rund um die Uhr. Wir hätten gern mehr über das Schicksal der einzelnen Kinder erfahren, aber das war natürlich nicht möglich – Datenschutz. Doch auch so gewannen wir einen kleinen Einblick in eine etwas andere Welt. Unsere Hochachtung gilt allen, die sich dieser Aufgabe stellen. Jedes dieser Kinder hat bereits in jungen Jahren vieles erlebt, was  es vielleicht das ganze Leben belasten wird.

Voller Stolz zeigten sie uns ihre Zimmer, die Bücher die sie besonders gern lesen und erzählten uns, womit sie sich sonst gern beschäftigen. Höhepunkt war ein kleines selbst eingeübtes Theaterstück, das sie uns vorführten. Beim anschließenden Singen der Weihnachtslieder fehlte etwas Textsicherheit, aber da konnte Frau Lohmann helfen! Es war ein sehr bewegender Nachmittag. Manchem Kind waren seine Probleme nicht gleich anzusehen, bei anderen sahen wir sie schon deutlicher.

Ein wichtiges Anliegen der Stiftung ist es, sehr konkret zu helfen. Diese Möglichkeit bietet sich uns hier. Für die Grundbedürfnisse der Kinder ist natürlich im betreuten Wohnen gesorgt, aber für Extras ist kein Geld vorhanden, wie uns Frau von Willisen sagte.

Mit einer Spende von 3.000 € konnten wir viele Wünsche der Kinder erfüllen:

  • einige Kinder kommen damit ihrer Reise an die Ostsee in den Osterferien ein Stück näher, aber noch reicht es nicht für die ganze Wohngruppe
  • einigen Kindern ermöglicht es den Besuch des „Tropical Island Resorts“ bei Berlin.
  • drei Kindern wird daraus der Jahresbeitrag für einen Sportverein finanziert
  • eine Wohngemeinschaft erhält einen Fernseher für den Gruppenraum und

mehrere Fahrräder  können auch noch angeschafft werden.

Zum Schutz der Persönlichkeit der Kinder und ihrer Eltern verzichten wir auf die Darstellung einzelner Kinder und ihrer bewegenden Schicksale.

Wir sind sehr froh, dass wir hier helfen konnten und bedanken uns bei allen, die das ermöglicht haben. Wir hoffen dass das im Sinne unserer Spender war!

2019-03-26T11:46:41+00:00